Instagram’s neue App: Boomerang

25. Oktober 2015 at 17:09

Instagram hat seine neue App „Boomerang“ vorgestellt, mit der sich kurze Videos erstellen lassen. Das Ergebnis erinnert stark an animierte GIFs und Apples neue Live Photos vom iPhone 6S. Auf Knopfdruck erstellt die App eine ganze Serie von Fotos und fügt die Aufnahmen zu einem lebendigen Clip mit einer Länge von einer Sekunde zusammen. Anschließend kann man das kurze Video ganz einfach über verschiedene Wege mit Freunden und Bekannten teilen.

Eigenständige App der Instagram-Macher

Wie schon bei den Features von „Layout“ oder „Hyperlapse“ haben sich die Macher dazu entschieden, die neue Funktion nicht direkt in Instagram zu implementieren, sondern eine eigene App zur Verfügung zu stellen. Boomerang ist aktuell für iOS und Android erhältlich und lässt sich kostenlos im jeweiligen Store herunterladen.

Ein Instagram- oder Facebook-Account wird zur Nutzung nicht benötigt und auch das Teilen der kurzen Clips funktioniert ohne die beiden sozialen Netzwerke – der Empfänger bekommt dann allerdings ein gewöhnliches Video im MP4-Format. Boomerang kann deshalb auch von Nutzern ausprobiert werden, die sich normalerweise nicht bei Instagram oder Facebook bewegen.

Animierte Clips auf Knopfdruck
Die Bedienung der neuen Boomerang-App ist einfach und intuitiv. Nach der Installation wird die App über das entsprechende Symbol auf dem Homescreen des Smartphones gestartet. Ähnlich wie es bei Snapchat der Fall ist, wird automatisch die Frontkamera gestartet, mit nur einer Displayberührung kann man aber zur Hauptkamera auf der Rückseite wechseln und so andere Motive in den Fokus rücken.

Drückt man den Auslöser, nimmt Boomerang in kurzer Zeit eine Serie von mehreren Bildern auf, die anschließend automatisiert zu einem einsekündigen Video in Dauerschleife zusammengesetzt werden. Das Ergebnis wird automatisch in der Galerie des Smartphones gespeichert und lässt sich anschließend auf Knopfdruck bei Instagram oder Facebook teilen.

Alternativ kann man mit der „Mehr“-Schaltfläche auf die normalen Sharing-Optionen des Smartphones zurückgreifen und das Video per Nachricht, Mail oder Twitter an Kontakte senden. Ein fertiges Kurzvideo besitzt eine Größe von rund sieben Megabyte, wer lediglich ein knappes Datenvolumen zur Verfügung hat, sollte zum Teilen deshalb lieber auf ein WLAN zurückgreifen.